
Feuerwehr Galgenen
wir schaffen Sicherheit!!!
Grossbrand in einer Lagerhalle auf dem Gelände der Schweinemästerei Züger in der Bodenwiese Galgenen
In der Nacht vom 31.Mai auf den
1.Juni 1999 ereignete sich einer der grössten Brände in der
Geschichte der Feuerwehr Galgenen. Der Brand brach in einer
Lagerhalle der Schweinemästerei Züger in der Bodenwiese Galgenen aus
und entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem gewaltigen Grossbrand.
5 Feuerwehren standen im Einsatz, um dem Flammenmeer Einhalt zu
bieten. Titel aus der Regionalpresse: "Als die Feuerwehren auf dem
Brandplatz eintrafen, fanden sie ein Inferno vor" (March Höfe
Zeitung) "Bodenwiese im Flammenmeer" (March-Anzeiger)
Objekt
Die Schweinemästerei Züger befindet sich ca. 400m nördlich
ausserhalb des Dorfes Galgenen. Der Betrieb besteht aus mehreren
grossen Gebäuden, die U-förmig zusammengebaut sind. Zurzeit des
Brandes befinden sich ca. 3000 Mastschweine in den verschiedenen
Ställen. Im unmittelbar angebautem Pferdestall befinden sich ca. 30
hochwertige Pferde. Der Besitzer Guido Züger ist bekannt für seine
hochwertige Pferdezucht. Beim Brandobjekt handelt es sich um eine
Lagerhalle von 17 x 48 m, Giebelhöhe ca.12 m. Die Halle steht im
westlichen Teil des U-förmigen Komplexes. Sie ist südlich an den
mehrgeschossigen Schweinestall angebaut. Zwischen den beiden
Gebäuden besteht eine Brandmauer, das Dach hingegen ist durchgehend.
Nördlich ist das Objekt an die Reithalle und den Pferdestall
angebaut. Auch hier besteht eine Brandmauer. Westlich vom
Brandobjekt steht der Heustall mit angebautem Lager und Remise,
Abstand ca.10 m. Die Halle besteht aus 2 Böden, das Dach und die
Wände ab 2. Boden sind mit Well-Eternit eingedeckt, die Konstruktion
ist eine Stahl-Holzkonstruktion. Der 2. Boden besteht aus Holz. Im
1. Boden befindet sich eine Fritier-Ölaufbereitung, in diesem Teil
befindet sich ein Öltank mit 12 qm Inhalt. Im gleichen Abteil sind 2
Tanks mit je 30 qm Inhalt (tierische Fette), diese Tanks sind ca.
halbvoll. Im Bereich des Öltanks sind ca. 40 Fässer (200 I) mit
Fritier-ÖI gelagert. Ebenfalls im 1. Boden sind eine Heupresse, eine
Walze, ein Dosiergerät, ein Kühlgerät (Chromstahl) für Futter, einen
Traktor, sowie Kartoffelprotein und Silomais gelagert. Im 2. Boden
sind grosse Mengen Holzbretter und Balken, sowie eine grosse Menge
Silomais gelagert. Ebenfalls im 2. Boden waren diverse
Kleinmaschinen gelagert.
Br
Am 31.Mai um 20 Uhr führt die Feuerwehr Galgenen eine Einsatzübung
durch, nach der Übung sitzt der grösste Teil der Kameraden im Rest.
Frohsinn zusammen.
Situation
beim Eintreffen des Einsatzleiters
Um 00.05 Uhr trifft Feuerwehr-Kdt. Kaspar Landolt auf dem
Einsatzplatz ein und übernimmt die Einsatzleitung. Nach kurzer
Rekognoszierung ist er mit folgender Situation konfrontiert:
Oberhalb vom Öltank auf dem 2. Boden brennt es sehr stark, das Feuer
lodert bereits aus dem Dach, vom 2. Boden hat sich das Feuer bereits
zum 1. Boden durchgefressen und die Tanks stehen mitten im Feuer.
Sofortmassnahmen
Auftrag an Zentrale sofort Grossalarm für die Feuerwehr Galgenen
auslösen, Schnellangriff ab TLF Galgenen auf den Öltank. Um 00.10
breitet sich das Feuer bereits bis zum Schweinestall Süd aus, es
besteht höchste Übergriffsgefahr. Der Einsatzleiter befiehlt über
die Polizei Grossalarm für die Feuerwehr Wangen, diese wird um 00.14
Uhr alarmiert. Während der Einsatzleiter den Befehl gibt Wangen zu
alarmieren, bereitet sich das Feuer explosionsartig über die ganze
Halle bis zum Pferdestall über beide Boden aus. Deshalb wird um
00.15 Uhr bei der Feuerwehr Lachen Grossalarm ausgelöst. Schnell
stellt der Einsatzleiter fest, dass hier eine weitere Feuerwehr
benötigt wird, deshalb wird um 00.19 Uhr bei der Feuerwehr
Schübelbach Grossalarm ausgelöst. Eine unheimliche Hitze entwickelt
sich, es besteht höchste Gefahr, dass das Feuer auf den Pferdestall
Nord übergreift, ebenfalls grosse Übergriffsgefahr auf die Gebäude
westlich. Die grösste Gefahr aber geht von den Tanks aus, diese
drohen zu bersten. Deshalb wird um 00.29 der Stützpunkt Pfäffikon
alarmiert mit dem Wasserwerfer.
Absicht und
Aufträge
Der Öltank, die beiden Fetttanks und die Fässer massiv kühlen,
Übergriff auf Schweinestall mit allen Mitteln verhindern. Übergriff
auf Pferdestall verhindern und Übergriff auf den Heustall mit Anbau
verhindern. Um diese Aufgabe zu lösen, werden folgende Abschnitte
gebildet:
Abschnitt Süd: Feuerwehr Wangen, Auftrag: Ausdehnung und Ausbreitung
des Feuers in Richtung Schweineställe mit allen zur Verfügung
stehenden Mittel verhindern.
Abschnitt West: Feuerwehr Lachen: Auftrag Übergriff auf Gebäude Süd
und West verhindern und Kühlen der Fässer und Lagertanks.
Abschnitt Nord-Ost: Feuerwehr Schübelbach: Auftrag Halten
Pferdestall Nord, Löscharbeiten der Feuerwehr Galgenen unterstützen
und Wassertransport ab Wägitaler-Aa mit 2 Motorspritzen aufbauen.
Auftrag an Stützpunkt Pfäffikon Nachschub Schaumextrakt und
Atemflaschen sicherstellen und Schaumwerfer in Stellung auf die
Tanks bringen (wurde aber
Abschnitt Ost: Feuerwehr Galgenen: Auftrag Übergriff auf
Schweinestall verhindern, Tanks und Fässer kühlen und Halle löschen.
Der Vice-Kdt. erhält den Auftrag die anrückenden Feuerwehren
einzuweisen, 1 Offizier wird als Verbindungsoffizier zwischen der
Einsatzleitung und den Nachbarsfeuerwehren bestimmt. (Dies war ein
Feuerwehrinstruktor und hat sich bestens bewährt)
Einsatz
Einsatz Ost Feuerwehr Galgenen:
00.05
Schnellangriff auf Tank erstellt, Zubringer ab Hydrant erstellt,
diese musste später abgebrochen werden, da das Feuer sich bis zum
Durchgang ausbreitete. Transportleitung ab Teilstück Wangen
erstellen, Leitungen 51, 52, 53 erstellen, 2 Schaumleitungen auf
Tank zum kühlen und abdecken.
00.15
Halle gerät in Vollbrand, das TLF Galgenen muss blitzartig
verschoben werden.
00.20
Das Feuer greift über das Dach auf den Schweinestall über, zugleich
greift das Feuer nördlich auf den Pferdestall über. Beide Übergriffe
konnten erfolgreich bekämpft werden. Transportleitung Nr. 60 ab TLF
Galgenen erstellen.
00.22
Das Gross der Feuerwehr Galgenen trifft auf dem Schadenplatz ein.
00.25
Die Feuerwehr Wangen trifft ein.
00.27
Die Feuerwehr Lachen trifft ein.
00.30
Druckleitungen Nr. 61, 62 und 63 erstellen, das Feuer droht ausser
Kontrolle zu geraten.
00.35
Die Feuerwehr Schübelbach trifft genau richtig bei uns ein.
00.35
Spital Lachen wird orientiert (auf Pikett)
00.40
Alle Pferde werden evakuiert.
00.45
Transportleitung ab TLF Schübelbach erstellen, mit Leitern über
Anbau Pferdestall auf Dach mit 3 Rohren vorrücken und Brand beim
Pferdestall bekämpfen.
00.50
Stützpunkt Pfäffikon trifft ein. Sie erhält Auftrag sofort
Schaumnachschub zu organisieren und Werfer in Stellung zu bringen.
Der Vice-Kdt. orientiert den Einsatzleiter, dass die
Löschwasserreserven zu Ende gehen, ebenfalls geht das Wasser im
Mosenbach trotz Stauung zurück.
00.51
Die Einsatzleitung fordert das Kraftwerk Wägital auf, Wasser in die
Wägitaler-Aa einzulassen.
01.05
Die ARA wird über den Brand orientiert.
01.07
Der Feuerwehrinspektor Fredi Ludäscher trifft auf dem Schadenplatz
ein.
01.07
Die Feuerwehren Wangen und Lachen bekämpfen mit allen Mitteln den
Übergriff auf das Dach im Schweinestall.
01.10
Viele Ölfässer bersten und das Öl breitet sich über den ganzen Platz
aus und fliesst in die Ablaufgitter. Der Stützpunkt Pfäffikon erhält
den Auftrag, die Gitter abzudichten. Bis dies geschah, floss eine
grosse Menge Fritieröl in die Abwassergitter. Diese münden nicht wie
angenommen in die ARA, sondern in den Mosenbach.
01.15
Schübelbach setzt den Wasserwerfer ab TLF ein. Dieser muss aber nach
kurzer Zeit wieder abgestellt werden (zu hoher Wasserverbrauch).
01.25
Schübelbach bringt die beiden Motspr. bei der Wägitaler-Aa in
Stellung und erstellt 2 Transportleitungen, je 1 zum TLF Galgenen
und 1 zum TLF Schübelbach. Der Verbindungs-Off. orientiert den
Einsatzleiter dauernd über den Stand bei den Abschnitten Süd und
West.
01.40
Wasser in der Wägitaler-Aa vorhanden.
01.45
Aufatmen bei der Einsatzleitung. Das Feuer ist unter Kontrolle.
01.50
Alle Abschnittskommandanten treffen bei der Einsatzleitung ein, der
Einsatz wird neu koordiniert. Aufträge an die Abschnitts-Kdt, das
Feuer soweit ablöschen, dass zu einem späteren Zeitpunkt die
Feuerwehr Galgenen den Schadenplatz selber überwachen kann.
02.10
Ein Fass mit Öl explodiert und verletzt einen Feuerwehrmann leicht
im Gesicht. (Brandwunden)
02.45
Rückzug Feuerwehr Schübelbach und Feuerwehr Lachen
02.55
Rückzug Feuerwehr Wangen
03.10
Rückzug Stützpunkt Pfäffikon
Ab 03.00
können sich die Feuerwehrleute im Rest. Sternen verpflegen.
(Getränke wurden bereits um 00.40 organisiert und auf den Platz
gebracht).
03.10
Rückzug Polizei, der Erkennungsdienst kommt um 06.30 wieder auf den
Brandplatz.
04.30
Ein Teil der Mannschaft der Feuerwehr Galgenen wird bis um 6.30
entlassen.
05.30
Es werden immer wieder Brandnester gelöscht.
05.45
Ein Teil vom Dach der Werkstatt wird aufgebrochen.
06.30
Die Feuerwehr beginnt mit den Aufräumarbeiten.
08.00
Die Feuerwehr bekommt die Meldung, dass in Lachen im Spreitenbach Öl
vorhanden ist.
08.15
6 Mann rücken nach Lachen aus und bauen eine Ölsperre und beginnen
mit Öl absaugen.
15.00
Die Feuerwehrmänner werden entlassen. Sicherheitshalber wird eine
Leitung ab Hydrant vor Ort gelassen. Diese wird am 2.6. abgebaut.
Am Samstag, 5.6. bekommt die
Feuerwehr wieder Alarm. Es habe größere Mengen Öl im Bootshafen
Lachen. 9 Mann rücken um 10.00 Uhr aus. Trotz der Ölsperre im Bach
wurde wegen eines heftigen Gewitters am Mittwochabend das Öl über
die Sperre gespült und gelangte in den See. Der Stützpunkt Pfäffikon
musste aufgeboten werden. Es wurde noch eine Sperre beim See
erstellt und mit Fliesen wurde das Öl im Hafen aufgesaugt und bei
der Bachsperre wurde das Öl abgesaugt. Einsatzende war um 19.00 Uhr.
Die Feuerwehren Lachen und Wangen
haben die Übergriffe mit allen Mitteln bekämpft. (Lüfter wurde
eingesetzt, 9 Atemschutztrupps waren im Innenangriff, grosse Mengen
Schaum wurden verwendet. ) Dies alles hat diesem Einsatz zum Erfolg
geholfen.
Beso
Die Schweinemästerei Züger besteht aus sehr weitläufigen
Gebäudekomplexen. Eine Übersicht ist deshalb sehr schwierig. Die
Wasserbezugsorte sind zum Teil weit entfernt, insbesonders die
Feuerwehr Schübelbach musste sehr lange Transportleitungen
erstellen. Im Abschnitt Ost waren die Platzverhältnisse sehr eng
(Innenhof). Als das Öl auslief, verwandelte sich der Platz in eine
glitschige Rutschbahn. Die Schadenwehren waren sehr schnell auf dem
Brandplatz. Die Schadenhöhe beträgt ca 1.5 Millionen Franken. Als
Brandursache steht Brandstiftung im Vordergrund.
Eingesetzte
Mittel
Personal
52 AdF Feuerwehr Galgenen
42 AdF Feuerwehr Wangen
38 AdF Feuerwehr Lachen
50 AdF Feuerwehr Schübelbach
12 AdF Stützpunkt Pfäffikon
194 AdF Total
7 Personen Kantonspolizei
201 Einsatzkräfte Total
Beratend:
Feuerwehrinspektor
Ortschef Zivilschutz
Chef Katastrofenstab
Mittel:
5 Tanklöschfahrzeuge
4 Pikettfahrzeuge
1 Schlauchverlegefahrzeug
1 Einsatzleitfahrzeug
4 Zugfahrzeuge
2 Mannschaftstransportfahrzeuge
3 Polizeifahrzeuge
20 Fahrzeuge total
6 Motorspritzen Typ 2
1 Schlauchverleger 700 m I NW 75 mm
18 Atemschutzgeräte
29 Atemschutzflaschen
2600 m3 Wasser
1020 I Schaumextrakt
2600 m Transportleitungen
div. Beleuchtungsmaterial
1 Ölwehranhänger
Erkenntnisse
Die schnelle Alarmierung der Nachbarnfeuerwehren hat sich sehr
bewährt. Nur so konnte eine Katastrophe verhindert werden. (Kein
Tier kam zu Schaden). Es herrschte eine vorbildliche Funkdisziplin,
das Zuteilen der eigenen Offiziere an die Abschnittskommandanten hat
sich bewährt, ebenso der Verbindungsoffizier. Der Besitzer und seine
Angestellten hatten vorbildlich reagiert und stellten die Lastwagen
des Betriebes schnellstens aus dem Gefahrenbereich und aus den
Zufahrten. Herr Züger war bei allen Abschnitten präsent und konnte
so die Feuerwehrleute auf besondere Gefahren hinweisen. Leider hat
sich 1 Feuerwehrmann leicht verletzt. Er erlitt leichte
Brandverletzungen im Gesicht.
Hier noch einige Erkenntnisse vom Kdt.
der Feuerwehr Lachen, Hptm. Ernst Wyss (Feuerwehrinstruktor). In der
Anfangsphase herrschte grosse Hektik und die Zufahrt war sehr
erschwert durch private PW von FW-Angehörigen, welche an der
schmalen Strasse zum Objekt abgestellt wurden. Da zu viele Fahrzeuge
im Weg standen, konnte ich das TLF nicht vom Anfang an in den
Einsatz bringen, da alles versperrt war. Die Einweisung hat sehr gut
geklappt. Da ich keine Gebäudekenntnisse dieser Liegenschaft hatte,
waren für mich die Informationen, welche ich beim Besitzer Guido
Züger einholen konnte, für meine Entschlüsse sehr wichtig. Die
sofortige Kontaktaufnahme des Zentralisten der Feuerwehr Lachen mit
der Einsatzleitung hat sich positivausgewirkt, in dem rasch
abgeklärt werden konnte, welche Gerätschaften mitgebracht werden
müssen. Die Alarmierung der Feuerwehr Lachen durch die Meldezentrale
der KAPO Schwyz war sehr gut. Es hat sich in diesem Fall gezeigt,
dass das sofortige Aufgebot der Nachbarfeuerwehren ein grösseres
Schadenausmass verhindert hat. Die Zusammenarbeit war gut.
Lehren
Das Kraftwerk muss viel früher benachrichtigt werden, dass es Wasser
in die Wägitaler-Aa einlässt.
Dank
Alle beteiligten Feuerwehrkameraden leisteten einen vorbildlichen
Einsatz, wie auch der Besitzer und seine Angestellten. Es wurde
diszipliniert und ruhig gearbeitet. Als Kommandant und Einsatzleiter
danke ich allen Beteiligten für die sehr gute Zusammenarbeit. Mein
Dank gilt auch der Polizei und den Behörden der Gemeinde Galgenen
für die angenehme Zusammenarbeit.
Galgenen, im Juni 1999
Kaspar Landolt, Kommandant der Feuerwehr Galgenen
Grossbrand des ehemaligen DIGA Möbel- Ausstellungs- und Verwaltungsgebäudes an der Jostenstrasse 8 in GaIgenen
In der Nacht vom 31. Mai auf den 1.
Juni musste die Feuerwehr Galgenen zu einem der grössten Brände in
der ihrer bald 100 jährigen Geschichte ausrücken, damals zu der
Schweinemästerei Züger in der Bodenwiese. Nur 6 Wochen später,
nämlich am Sonntag, 18. Juli 1999 wurde dieser Grossbrand durch
einen noch schlimmeren Grossbrand übertroffen. Im ehemaligen DIGA
Möbel-Ausstellungs- und Verwaltungsgebäude brach kurz vor Mittag ein
Feuer aus. Wiederum standen 5 Schadenwehren während Stunden im
Einsatz. Titel aus der Regionalpresse: Man musste mit Explosionen
und giftigen Gasen rechnen. Bevölkerung wurde aufgerufen, in den
Wohnungen zu bleiben. (March-Höfe Zeitung).
Objekt
Das Geschäftsgebäude Jostenstrasse 8 stand mitten im Wohngebiet im
Zentrum von Galgenen. Das Objekt war L-förmig gebaut. Der nördliche
Teil bestand aus 3 Böden und misst 8 x 24 m, Traufenhöhe 10 m.
Nördlich war ein eingeschossiger Bürotrakt angebaut: Masse 6 x 15 m
und 3 m hoch. Südlich wurde später ein Ausstellungs- und Bürogebäude
angebaut. Dieses war ebenfalls 3-geschossig und war 18 x 22 m gross,
Traufenhöhe ebenfalls 10 m. Der Gebäudeteil Nord war aussen hart
(Mauerwerk) und innen weich (Holzböden und Wände), das Dach war mit
Weileternit gedeckt. Der nördliche Bürotrakt war hart und hatte ein
Flachdach. Der südliche Teil war eine Holzständerkonstruktion, für
die Bodenkonstruktion wurden Stahlträger verwendet, in diese wurden
die Balkenlagen eingeführt. Die Wände innen waren aus Holz und
aussen mit Eternit verkleidet. Das Dach war ebenfalls mit Weleternit
gedeckt. Im nördlichen Gebäude befand sich ein Warenlift bis zum 3.
Boden, unmittelbar beim Lift befand sich das Treppenhaus (ab 2.
Boden waren die Treppen aus Holz). Der südliche Teil konnte nur über
dieses Treppenhaus und den Lift erreicht werden, sonst war kein
Zugang in den 2. und 3. Boden möglich. Vom nördlichen zum südlichen
Teil war eine Brandmauer vorhanden, allerdings nur bis unter das
Dach. Im 2. und 3. Boden war in der Brandmauer je 1 Durchgang vom
nördlichen zum südlichen Teil. (Diese Türen waren zum Zeitpunkt des
Brandes offen!). Die Fenster waren alle
Wie erwähnt stand das Brandobjekt
mitten im Wohngebiet. Nördlich befindet sich das Mehrfamilienhaus
Jostenstrasse 6 ca. 8 Meter entfernt, westlich das Mehrfamilienhaus
Nördlingerhof 3 ca. 12 Meter, östlich das Mehrfamilienhaus
Jostenstrasse 7 ca. 10 Meter entfernt. Die Zufahrt ist südlich und
nördlich über die Jostenstrasse gut. Westlich konnte ebenfalls gut
ans Objekt vorgerückt werden. Beim südlichen Teil hatte es auf der
Westseite viele Bäume und Sträucher, was den Einsatz sehr
erschwerte. Die Wasserbezugsorte waren sehr nah, an der
Jostenstrasse Süd 1 Hydrant ca. 150 Meter, 1 Hydrant auf dem Gelände
südlich und nördlich, 1 Hydrant beim Dorfplatz ca. 120 Meter, 1
Hydrant Nördlingerhof südwestlich ca. 120 Meter, Mosenbach ca. 120
Meter.
Brandausbruch
Am Sonntag, 18. Juli gingen ab 11.24 Uhr diverse Meldungen bei der
Alarmzentrale der KAPO Schwyz ein, dass das ehemalige
DIGA-Möbel-Gebäude an der Jostenstrasse 8 in Galgenen brenne. Die
Alarmzentrale alarmiert um 11.26 Uhr das Ersteinsatz-Element der
Feuerwehr Galgenen
Situation beim Eintreffen des Einsatzleiters
Um 11.30 trifft Schadenwehr-Kdt. Kaspar
Landolt auf dem Einsatzplatz ein und übernimmt die Einsatzleitung.
Beim Rekognoszieren trifft er folgende Situation an: Gebäude Teil
Nord im 2. Boden Vollbrand, im 1. bis 3. Boden sehr starke
Rauchentwicklung, im Anbau Süd im 3. Boden dichter Rauch, im
Treppenhaus vom 1. bis 2. Boden starke Rauchentwicklung, ab dem 2.
Boden Feuer.
Sofortmassnahmen
Auftrag an Zentrale sofort Grossalarm für Feuerwehr Galgenen. Lüfter
zum Haupteingang, damit zum Treppenhaus vorgerückt werden kann.
Schnellangriff durch Treppenhaus zum Brandausbruch im 2. Boden plus
eine Leitung zur Unterstützung. Nachbarfeuerwehren Schübelbach,
Wangen und Lachen aufbieten. Sämtliche Zubringerstrassen absperren.
Brandplatz grossräumig absperren (riesige Zuschauermenge!).
Chemiewehr Stützpunkt Pfäffikon aufbieten.
Gefahren
Explodieren von Lösungsmitteln, welche im Objekt gelagert sind.
Vergiftungsgefahr durch Chemikalien, welche im Innern gelagert und
für die Entkeimung von Schwimmbadwasser bestimmt sind.
Absicht und Aufträge
Versuchen die Halle Süd zu halten. Halten der Häuser Jostenstrasse 5
nördlich, Jostenstrasse 7 und 9 östlich und des Hauses Nördlinghof 3
westlich. Löschen des Feuers im 2. und 3. Boden, Bergen von
Entkeimungsmitteln sowie Einschäumen des Raumes, wo der Nitro-Verdünner
gelagert war. Schliessen von Fenster und Türen sowie Herunterlassen
von Rolläden in den Mehrfamilienhäusern. Warnung an die Bevölkerung
von Galgenen und Umgebung Fenster und Türen zu schliessen und in den
Häusern zu bleiben. Um all diese Absichten durchzuführen, wurden
folgende Abschnitte gebildet:
Abschnitt Nord-Ost Galgenen, Auftrag
Häuser Jostenstrasse 6 und 7 halten, vorrücken zum Brandausbruch im
2. Boden Nord über Treppenhaus und Leitern. (Das Treppenhaus konnte
15 Minuten nach Aufnehmen der Löscharbeiten nicht mehr benutzt
werden!).
Abschnitt Ost Feuerwehr Wangen, Auftrag Halten der Halle Süd über
Leitern, Halten der Häuser Jostenstrasse 7 und 9.
Abschnitt Süd Feuerwehr Schübelbach, Auftrag Unterstützen der
Feuerwehr Wangen, Wassertransport mit Motspritze 2 ab Mosenbach
erstellen.
Abschnitt Nord-West Feuerwehr Lachen, Auftrag Halten der Häuser
Nördlingerhof 3 westlich und Jostenstrasse 5 Nord-westlich,
Übergriff auf Anbau Süd verhindern und löschen des Feuers im 2. und
3. Boden über Leitern.
Der Vice-Kdt. von Galgenen übernimmt die Einweisung der Feuerwehren
von Wangen und Schübelbach und übernimmt den Abschnitt Ost-Süd. Ein
Offizier übernimmt den Abschnitt Nord-West und weist die Feuerwehr
Lachen ein. Lt. Landolt ist zugleich Verbindungs-Offizier vom
Einsatzleiter und informiert diesen laufend über die Situation bei
den verschiedenen Abschnitten.
Auftrag an Chemiewehr Pfäffikon, Bergung von Chlorpulver versuchen
im 1. Boden Nord, Schadstoffmessungen durchführen, Nitro-Lager
massiv einschäumen und Schaum- Nachschub organisieren.
Auftrag an Verkehrsdienst Strassen zum Schadenplatz grossräumig
absperren.
Auftrag an die Polizei, die Bevölkerung mit Lautsprechern warnen und
Meldung an Lokalradio durchgeben Fenster und Türen zu schliessen.
Auftrag an alle Feuerwehren, den Schadenplatz grossräumig
abzusperren.
Einsatz
11.25
Alarm durch KAPO Schwyz, Erst-Einsatz-Element Galgenen.
11.30
Kdt. auf Brandplatz übernimmt die Einsatzleitung.
11.30
TLF und Jeep mit ca. 12. Mann treffen ein.
11.33
Grossalarm für Feuerwehr Galgenen.
11.33
Feuerwehrinspektor wird informiert.
11.34
Feuerwehr Lachen wird alarmiert.
11.35
Schnellangriff und 1 Rohr rücken über Treppenhaus mit Atemschutz zum
11.36
Wassertransport ab Motspr. ab Mosenbach erstellt.
11.37
Das Feuer bricht bei der Halle Nord durch das Dach, zugleich
verdichtet sich der Rauch im Anbau Süd und lässt nichts Gutes ahnen.
11.38
Feuerwehr Wangen wird aufgeboten.
11.39
Feuerwehr Schübelbach wird aufgeboten.
11.40
Mit 2 Rohren unter Atemschutz im 1. Boden Nord zum Lager
Schwimmbadartikel vorrücken.
11.42
Das Treppenhaus vom 2. in den 3. Boden stürzt ein, Schnellangriff
und ein Rohr müssen zurückgenommen werden, sie werden im 1. Boden
eingesetzt.
11.45
Ein Mieter orientiert den Einsatzleiter, dass sich im 2. Boden Nord
ein Farben-, Lack- und ein Nitrolager befindet. Sofort werden die
Einsatzkräfte informiert.
11.47
Die Feuerwehr Lachen trifft ein und übernimmt den Abschnitt
Ost-West.
Einsatzablauf Lachen, Offizier Atemschutz Front Trakt Nord bestimmt,
Ablösen des Löschtrupps auf dem Dach des 2. Bodens, welche ohne
Atemschutz arbeiten durch Löschtrupps, die mit AS ausgerüstet sind.
Erstellen Transportleitung 50 und 60 ab TLF Lachen, vorrücken über
Leitern mit 3 Leitungen in den 2. und 3. Boden, 1mal Schaum, 2mal
Wasser. Hydroschild für Kühlung Fassade MFH Nördlingerhof 3,
Offizier Sicherheit für Schliessen der Fenster in umliegenden MFH
und beobachten des brennenden Gebäudes bestimmt.
11.50
Einsatzleiter orientiert die Bewohner der anliegenden Häuser
persönlich, dass sie in die Häuser gehen sollen und die Türen und
Fenster schliessen, da die Gefahr von austretendem giftigem Rauch
und Gefahr von Explosion bestehe. (Die Bewohner standen
grösstenteils vor den Häusern und schauten zu.)
11.53
Die Feuerwehr Wangen trifft ein.
Einsatzablauf Feuerwehr Wangen, Wassertransport ab Motspr. vom
Mosenbach, Unterstützen der Feuerwehr Galgenen u.a. mittels 2
Atemschutztrupps, Schnellangriff und 7 Druckleitungen aufgebaut. Mit
Schaum Übergriff auf Anbau Süd Ostseite über Leitern im 3. Boden
verhindern. 2. Phase: Kühlen der Ostfassade sowie Abdecken des
Brandschuttes mittels Schaum.
11.54
Weitere 3 Rohre werden auf der Nordseite eingesetzt (Kühlen der
Südfassade vom MFH Jostenstrasse 6).
11.55
Chemiewehr Pfäffikon aufbieten, da Löschwasser in allen Farben aus
dem brennenden Gebäude läuft.
11.56
Der stellvertretende Feuerwehrinspektor Adrian Reichmuth trifft auf
dem Schaden Platz ein.
11.57
Feuerwehr Schübelbach trifft ein.
Einsatzablauf Schübelbach: 2 Schnellangriffe auf Südseite ab TLF
Schübelbach mit AS, Zubringerleitung ab Hydrant Jostenkapelle
erstellen, Transportleitung ab Motspr. Schübelbach ab Mosenbach für
Feuerwehr Wangen erstellen, 3 Druckleitungen auf Südseite erstellen,
1mal Wasser, 2mal Schaum. Wasserwerfer ab TLF einsetzen.
12.03
Die Halle Süd gerät in Vollbrand, sämtliche Einsatzkräfte, die sich
im Innenangriff befanden, wurden zurückgezogen.
12.06
Das Feuer der Halle Süd wird auf der Ostseite mit 6 Rohren von
aussen bekämpft. 12.10 Spital Lachen wird auf Pikett gestellt.
12.11
Der Samariterverein Galgenen wird aufgeboten.
12.12
Bei der Feuerwehr Lachen wird Grossalarm ausgelöst.
12.15
Die Chemiewehr Pfäffikon trifft auf dem Brandplatz ein. Ablauf
Einsatz Chemiewehr , Abklären, was für Materialien sind im Farblager
eingelagert, versuchen das Chlorpulver zu bergen im 1. Boden Nord,
Messungen vornehmen, Nitrolager einschäumen und Schaumnachschub
organisieren.
12.15
Da die Wasserreserven knapp werden, soll der Mosenbach mit
Sandsäcken gestaut werden.
12.16
Die beiden Hallen stehen vom 1. bis 3. Boden im Vollbrand.
12.17
Die ARA wird orientiert.
12.20
Bachsperre erstellt.
12.20
Firma Jakob Hegner, Tuggen wird aufgeboten zwecks Wassertransport.
12.28
Chemiewehr Pfäffikon rückt mit AS auf den 1. Boden vor, um das
Chlorpulver zu bergen.
12.30
Beim Gebäude Süd stürzt die Giebelwand ein.
12.30
Sämtliche Einsatzkräfte im Gebäude werden zurückgezogen. Es ist
wegen Einsturzgefahr nur noch Aussenangriff möglich.
12.35
Schaumwerfer von Pfäffikon auf Platz (kann wegen Wassermangel nicht
eingesetzt werden).
12.40
Weitere Wände und der Dachstock vom Gebäude stürzen ein.
12.45
Messungen über Schadstoffe werden aufgenommen.
12.55
Kantonschemiker trifft ein.
12.55
Einsatzleitung beruft die Abschnittskommandanten zum Rapport ein.
Das weitere Vorgehen wird besprochen. Die Feuerwehrleute werden von
giftigen Dämpfen auf Bodenhöhe gewarnt. (Im Bereich des Brandes nur
mit AS arbeiten).
13.01
Die Häuser Jostenstrasse 7 und 9 müssen massiv gekühlt werden.
13.08
Firma Hegner liefert mit 2 Camions je 17000 Liter Wasser und lässt
dieses bei der Bachsperre ein.
13.09
Anhängeleiter wird organisiert.
13.15
Die Motspr. liefern jetzt genug Wasser, so dass mit 26 Rohren das
Feuer bekämpft wird.
13.15
Ein Feuerwehrmann von Wangen wird mit Verdacht auf Rauchvergiftung
in das Spital Lachen eingeliefert.
13.25
Ein Feuerwehrmann von Schübelbach verletzt sich am Bein und wird von
den Samaritern versorgt.
13.45
Medienkonferenz im Rest. Blume.
13.50
Ein Bagger wird aufgeboten, um die Wände der Halle Süd einzureissen.
14.15
Anhängeleiter auf Brandplatz.
14.20
2. Rapport zwischen Einsatzleiter und Abschnittskommandanten.
Einsatzleiter wird über den Stand der Löscharbeiten, sowie von der
Chemiewehr über die Messungen orientiert. Diese sind alle negativ.
14.25
Die Chemiewehr beginnt mit dem Rückzug.
14.30
Bagger beginnt die Wände der Halle Süd einzureissen.
14.45
Das Feuer ist unter Kontrolle.
15.10
Die ersten Einsatzkräfte werden verpflegt.
15.30
Die Nachbarwehren Lachen, Wangen und Schübelbach beginnen mit dem
16.00
Bis auf 20 Mann werden alle Einsatzkräfte verpflegt.
17.00
Die restlichen 20 Mann werden verpflegt. Von 17.00 - 18.30 werden
die restlichen Feuer gelöscht.
18.30
Aufzug Brandwache bis um morgens um 8.00 Uhr.
19. Juli 1999
08.00
Die Brandermittler beginnen mit den Untersuchungen. 10 Mann der
Feuerwehr Galgenen löschen die letzten Glutnester und beginnen mit
den Aufräumarbeiten.
17.30
Einsatzende.
21.50
Alarm durch KAPO Schwyz, starke Rauchentwicklung auf dem Brandplatz.
21.58
5 Mann rücken aus und löschen diverse Schwellbrände. 1 Leitung wird
beim Brandplatz belassen.
24.00
Einsatzende.
Besonderes
Der gesamte Einsatz gestaltete sich
als sehr schwierig, da für das ganze Gebäude nur ein Treppenhaus zur
Verfügung stand. Dieses konnte aber bereits 15 Minuten nach
Einsatzbeginn nicht mehr begangen werden. Erschwert wurde der
Einsatz auch durch die Ungewissheit, was für Chemikalien eingelagert
waren. Der Alarm traf zu einem denkbar ungünstigem Zeitpunkt ein.
(Sonntagmittag, wunderschönes Wetter und Ferienzeit). Gefährlich war
die Situation für die Mehrfamilienhäuser, die zum Teil sehr nahe
beim Brandobjekt standen. (Es herrschte sehr grosse Hitze). Durch
die gewaltige Rauchentwicklung wurde der Brand sehr weit herum
gesehen, so dass dieser riesige Zuschauermengen anlockte. Trotz
Ferienzeit waren 134 Feuerwehrleute sehr schnell auf dem
Schadenplatz. Die Schadenhöhe dürfte sich zwischen 2 bis 2.5 Mio.
Franken bewegen. Auch bei diesem Brand vermutet man Brandstiftung.
Eingesetzte Mittel
Personal
42 AdF Feuerwehr Galgenen
22 AdF Feuerwehr Lachen
21 AdF Feuerwehr Schübelbach
31 AdF Feuerwehr Wangen
20 AdF Chemiewehr Pfäffikon
1 Kantonschemiker
137 AdF Total
10 Polizeibeamte
2 Personen des wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Zürich
1 Untersuchungsrichter
7 Samariter
157 Einsatzkräfte Total
Beratend
Stellvertretender Feuerwehrinspektor
Ortschef Zivilschutz
Mittel:
5 Tanklöschfahrzeuge
4 Pikettfahrzeuge
1 Einsatzleitfahrzeug
1 Schlauchverlegefahrzeug
1 Chemiefahrzeug
4 Zugfahrzeuge
2 Mannschaftsfahrzeuge
4 Polizeifahrzeuge
2 Wassertransporte ( 17000 Liter)
24 Fahrzeuge Total
3 Motspr. Typ 2
11 Atemschutzgeräte
44 Atemschutzflaschen
860 I Schaumextrakt
26 Rohre
1500 m Transportleitungen 1 Anhängeleiter
1 Bagger
1 Lüfter
Erkenntnisse
Lehren
Bei einem solchen Grossbrand muss das
Gelände unbedingt frühzeitig und grossräumig abgesperrt werden. 1-2
Mann bestimmen, die die Absperrungen kontrollieren. Schaum sollte
nur gezielt eingesetzt werden. Samariter müssen früher aufgeboten
werden.
Dank
Wiederum leisteten alle Einsatzkräfte vorbildliche Arbeit. Es wurde
vorsichtig und gewissenhaft gearbeitet. Trotz prächtigen Wetter und
Ferienzeit konnte ich voll auf die Kameraden zählen. Als Kommandant
und Einsatzleiter möchte ich allen Beteiligten für die
Super-Zusammenarbeit danken.
Galgenen, im September 1999
Kaspar Landolt, Kommandant der Feuerwehr Galgenen
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